Jessy Bäsecke-Beltrametti
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Jessy Bäsecke-Beltrametti wurde 1986 in Hannover geboren und studierte an der Zürcher Hochschule der Künste Komposition und Musiktheorie.
2007 gab they an der Komödie am Altstadtmarkt das Bühnenmusikdebüt mit „Die Feuerzangenbowle“ und komponierte in den folgenden Jahren Musik für zahlreiche Theaterproduktionen in Deutschland und der Schweiz. Darunter waren Stücke wie „Warte bis es dunkel wird“ (Komödie im Bayerischen Hof / München, 2012), „Der Schimmelreiter“ (Theaterdeck / Hamburg, 2015) oder „Oskar Schindlers Liste“ (Lessingtheater / Wolfenbüttel, 2018).
2014 gewann Jessy Bäsecke-Beltrametti mit der Komposition „Berlinacht“ den Wettbewerb „Sind noch Lieder zu singen?“ an der Hugo Wolf Akademie in Stuttgart. In dem Chor-Projekt „Die Gefahr der Liebe“ (2019) thematisierte they gemeinsam mit Amanda E. Metzger sexuelle Gewalt und mit „Töte mich, Mama“ (2020) die Flüchtlingstragödie im Mittelmeer. They veröffentlicht als Songwriter:in und Sänger:in mit der Band susurration regelmässig queerfeministischen Industrial Metal.
Jessy Bäsecke-Beltrametti verfasste Artikel und Buchbeiträge zu den Themen Industrial Music und Metal, sowie Rezensionen und Konzertkritiken im Bereich Gothic. 2016 war they Mitbegründer:In des Zeitfestivals Zürich und hosted mit Ruth Frischknecht seit 2023 den Podcast „Musik und so weiter“ über die Schnittstellen von Musik, Pädagogik und gesellschaftlichen Fragen.
Seit 2018 unterrichtet they an der Zürcher Hochschule der Künste Musiktheorie und Instrumentation und ist dort zusätzlich als interne Vertrauensperson für die Fachstelle Gleichstellung und Diversity im Diskriminierungsschutz tätig.
In der Spielzeit 24|25 schreibt they die Musik für